Papier und Ästhetik

28 Dez

Ein bisschen Ästhetik für die Feiertage gefällig? „My new short film, directed at partizan during a two month intership“, steht im Untertitel. Dahinter verbirgt sich eine ungewöhnliche und sehr Augen schmeichelnde Möglichkeit Ästhetik und Papier zu vereinen. Hinterlegt ist das Ganze mit dunklen, schnellen Elektroklängen. Frohe Festtage, euch Helden da draußen!

PROTEIGON from BURAYAN on Vimeo.

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Für die Muckibude nur das Beste – Lego Trinkflasche

21 Dez

Das Alter Ego des Helden sollte natürlich auch gepflegt werden. Dafür eignen sich diese phänomenalen Trinkflaschen, wenn man sein Helden-Ich im Fitness-Studio seines Vertrauens stählt. Denn wer vermutet hinter dieser äußerst „cuten“ Fassade schon den blutdürstenden, ehm, gerechtigkeitsdürstenden Helden. Stilgerecht nerdy kommt das Flasche daher (das menschliche Ich des Helden ist meist etwas nerdy).

Und erwerben kann man sie tatsächlich hier:

Lego-Trinkflaschen

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Cello Wars

17 Dez

Musikalisch gesehen ist die dunkle Seite der Macht ein schwarze Cello, die etwas bessere das Weiße und Darth Vader hat eine seltsame Instrumenten-Vorliebe. Den Rest müsst ihr selbst herausfinden…

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Your very own merchandise

13 Dez

Um eine erfolgsversprechende Karriere als Held zu starten, sollten man sich frühzeitig Gedanken um die Finanzierung machen – eine Tatsache, welcher in der gesamten Heldenkultur erstaunlich wenig Beachtung geschenkt wird. Bei manchen weiß man, dass sie steinreich sind, andere wieder scheinen auf mysteriöse Art und Weise ständig über die Runden zu kommen. Ich für meine Person plane eine etwas ausgefeiltere Taktik, sprich frühzeitig Merchandise beschaffen:
Here we go!

Your very own hero

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Ein Mann der Tat – Ms. Cuda vs Action Man

10 Dez

Introduction: Da ich gerade mal am Anfang meines Trainings zum weltbesten Actionhelden stehe, lege ich mich in der ersten Runde in der Muckibude nur mit unbeweglichen, wehrlosen Actionfiguren an. Die ultimative Actionfigur ist definitiv ACTION MAN. Er vereint schon im Namen zwei wesentliche Merkmale wie Action und Man, um die ganze Bedeutung seiner Existenz zu unterstreichen. Sein ultimative Bedeutung!!!! Action Man ist hart, unbeugsam und ein wahrer Mann der Tat. Das einzige Gadget, dass er für seinen Kampf gegen das Böse benötigt, ist seine pure Muskelkraft. Wobei dies über die Jahre auch wieder relativiert wurde. War er in seinen Anfängen nichts weiter als ein Supersoldat (Captain America?), konnte er später mit über-coolen Spion-Gadgets aufwarten.

Video to make him look even stronger: Wie ihr wisst, ist es essentiell gegen einen Gegner anzutreten, der fast übermächtig wirkt. Schon allein, damit der Sieg umso glorreicher ist.

Abrechnung: Warum Ms. Cuda so viel besser ist als Action Man? Weil Action Man sowieso und überhaupt wahrscheinlich keine Frauen schlägt, was gut für mich und schlecht für ihn ist. Er steht also in der Ecke und bittet mich höflich aufzuhören und lieber seinen geschwungenen Bizepts zu bewundern sowie die unerträglichen tollen Armee-Tattoos. Nur hat er dabei natürlich vergessen, dass wir im 21. Jahrhundert längst „verlernt“ haben Militärkram noch im entferntesten cool zu finden. Keiner will mehr wirklich Soldat oder Polizist werden, denn das hieße sich dem System anpassen, dass sowieso immer irgendwelche fiesen hinterhältigen Dinge plant. Heutzutage sind Helden eher zynische, gesellschaftliche Aussenseiter und kämpfen nach ihren eigenen heroischen Regeln. Sie sind gespalten, sehen ihre moralischen Vorstellungen häufig korrumpiert und bleiben trotzdem am Ball. Moral ist heutzutage sogar eine sehr persönliche Angelegenheit geworden, die sich kaum einer mehr von Militär und Regierung diktieren lassen will. Sorry, Action Man, das ist dein Aus.

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Der Koch und die Killerin

5 Jun

1996 bereicherte Patrick Leung, eifriger Schüler von John Woo („City Wolf“), die Filmlandschaft mit einer Actionballade um eine melancholische Auftragskillerin und einen Koch. Der sehr viel passendere englische Titel „Beyond Hypothermia“ (Jenseits des Kältetods) beschreibt eigentlich schon sehr genau die Gefühlslage, in der sich dieser Film bewegt: Die namenlose Killerin, deren Körpertemperatur etwas unter dem Normalwert liegt, kennt nur das Töten. Die nach jedem Auftrag folgende emotionale Leere stillt sie jedes mal bei dem selben Koch mit einer warmen Nudelsuppe. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich zwischen dem ungleichen Paar eine Liebesgeschichte zu entwickeln beginnt. Schließlich ist der Koch, der einzige Mensch, der die Körpertemperatur der unterkühlten Killerin noch steigern kann. Doch als der Bodyguard eines ihrer Opfer Rache schwört (er hat ja ziemlich in seinem Job versagt und das ist die einzige Möglichkeit die angeknackste Ehre zu retten) nimmt das Märchen eine grausame Wendung…

Da ich momentan sowieso weibliche Killerinnen sehr spannend finde (1Q84 von Haruki Murakami, meine momentane Gute-Nacht-Lektüre weist ebenfalls ein solches Exemplar auf), habe ich mich auf diesen Film besonnen, den ich irgendwann round about Mitternacht auf einem der Sender WDR/NDR/arte vor ein paar Jährchen gesehen habe. Ich war damals sehr beeindruckt, nicht nur von der Präzision der blutigen Actionszenen, sondern auch von der kühl-grausamen Ästhetik des Zusammenbrechens jeglicher Hoffnung. Das klingt schrecklich, doch gehört dies zu einem reifen Actionmärchen für Erwachsene. Schließlich bedeutet ein Märchen immer auch einen Tick Moral und so kann der unterkühlte Mensch, der seine Fassade fallen läßt – genauso wie bei meinem All-Time-Favourite „Léon, der Profi“ – immer nur für seine Nachlässigkeit bestraft werden. Die größte Erfüllung muss für einen Menschen, der lange den falschen Weg gegangen ist, mit der größten Sühne enden. Obwohl man das weiß, folgt man dem Film geradezu atemlos bis zu dem unausweichlichen Finale. Und dies hat Patrick Leung wirklich toll hingekriegt.

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Träumen mit Inception

3 Jun

Inception war wahrscheinlich einer der meistdiskutierten und geliebten Filme des letzten Jahres. Ich sage da ganz formlos: Zu recht. Und da es zu einem Film, zu dem beinahe alles gesagt worden ist, kaum noch etwas zu schreiben gibt, geht es hier auch mehr um seine Interpretation durch andere. Für das Projekt „JAMESON Empire Awards 2011 — Done in 60 Seconds“ hat der Filmemacher Wolfgang Matzl „Inception“ in das viktorianische Zeitalter verlegt, samt Kleidung, Atmosphäre und waschechten Holzschnitten. Das Ergebnis ist dieses eindrucksvolle, kleine Filmchen:

Überhaupt hat Herr Matzl auf seiner Webseite noch einiges anderes an kleinen Animationen und Illustrationen, die sein surrealistisches Talent unterstreichen. Wenn man sich die Mühe macht diese Seite zu erkunden, wird man nicht nur tolle Animationen, wie eine „Herr Murakami erscheint“, „Die Zeitung lebt“, „Das Lebensrat“ oder Illustrationen wie „Die Vorstellung“. Alle Werke sind hintergründig, ein bisschen böse und vor allem sehr originell.

See for yourself!

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Thor und Natalie

27 Mai

Thor und Natalie, das ist eine Geschichte für sich. Ich mag Natalie, weil sie meistens mutig ist und ein paar recht gute Filme gemacht hat. Dass Thor nicht recht zündet liegt auch weniger an ihr. Noch liegt es an der Verfälschung der Story oder der Tatsache, dass ich Thor sowieso immer eher als etwas langweilig eingestuft hatte. Manche Verfälschung finde ich sogar gut. Nämlich dass mit Natalie in ihrer Rolle als Jane Foster kein feuchter Männertraum von einer sexy Krankenschwester ist, sondern eine schnuckelige Astrophysikerin. Astrophysikerin, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und dann findet dieses tolle Geschöpf auch noch so ohne Weiteres den Hinweis auf eine andere Welt neben der Unseren. Also eine Parallelwelt. Wer ein bisschen bei dem Physik-Blabla in einschlägigen Zeitschriften aufgepasst hat, merkt ganz schnell, dass sie im Prinzip das gemacht hat, wovon all die Paralleluniversumsgläubigen/-bekenner immer geträumt haben.

Das traurige daran ist, dass Thor zwar super verwegen gucken kann, aber neben so einer Frau doch schlicht und ergreifend verblasst. Das war wahrscheinlich auch ein Grund, weshalb Natalie im zweiten Teil des Filmes zu einem schmachtenden, kleinen Mädchen degradiert wurde, damit Thor etwas mehr Raum für seine theatralische Läuterung und das anschließende Hammerschwingen hat. Und das ist genau der Punkt an dem der talentierte Mr. Branagh versagt hat. Das machen auch die glutäugigen Frost Giants (OXIMORON!!!!) auch nicht mehr wett.

Dabei kann Natalie so viel mehr als nur stoisch schmachten. Wirklich. Der Beweis folgt hier:

http://www.dailymotion.com/embed/video/xadal7
Natalie Portman Rap von fictionforfiction

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Chemistry is fun!

23 Mai

Ja, Chemie macht Spaß und Angst, aber das ist eine andere Geschichte. Als ich mich entschloss, doch noch ein Studium in die Richtung zu wagen, hätte ich es selbst nicht gedacht, weil ich nur einmal wirklich Chemie in der Schule hatte (etwa 4 Monate) und das – sagen wir – nicht gut überlebt habe. Selbstverständlich sollte man als Actionheld so eine Art Berufung haben, oder Spezialisierung. Und Chemie ist super. Da kann man sehr viel von anwenden im Kampf gegen das Böse. Natürlich hätte ich auch etwas in Richtung „Ich kann meine Gadgets selber Bauen wie Batman“ studieren können, aber…. nö, es wurde irgendwie Chemie. Außerdem bietet Chemie viel besser als irgendein anderes Fach eine Ausweichsexistenz als Schurke, falls es mal einen „besseren“ Helden als mich geben sollte (was in meinem kruden B-Movie-Universum natürlich völlig unrealistisch ist). Man sieht all die auf der Hand liegenden Vorteile. Also gehet hin und werdet Chemiker……..

Aber um ehrlich zu sein….

Die Wahrheit ist doch, ich wurde von diesem Spot geködert. So ist sie die Wissenschaft: Mit billigen Versprechungen kriegt sie alle.

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ACHTUNG!ACHTUNG!

20 Mai

Nach Jahren des Herumgedümpels in den sinnlosen Weiten des WWW, entschloss ich mich meine Kindheitstraum zu verfolgen und ein drittklassiger Actionheld zu werden. Dafür werde ich diesen Blog radikal zu einem Trainingszentrum umgestalten. In Zukunft werden hier also die Sinne geschärft, das Hirn auf Vordermann gebracht und die Fäuste eisenhart trainiert. Auf gehts!

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