Da Mann mich ja schon in den Kommentaren auf dieses Spiel hingewiesen hat, dass aus dem Hause Daedalic noch ein anderes kleines Meisterwerk entsprungen ist. Hier nochmal die Demo dazu und auch der Trailer:
Rezensionen erfolgen dann nach bestandenem Spiel!
Der Satellit LRO hat einige Bilder von den Landeplätzen der früheren Mondmissionen gemacht. Besonders gut sind die Spuren, welche die Astronauten mit dem Mondfahrzeug hinterließen zu erkennen. Was sagen die Verschwörungstheoretiker dazu?


Das Buch „The Curious Incident of The Dog in The Night-Time“ von Mark Haddon ist zu recht mit Preisen überhäuft wurden. Es ist eines der kuriosesten und erfrischendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Zwar wußte ich anfangs nichts von dem Hype um dieses Buch und es ist mir primär aufgrund des außergewöhnlichen Titels aufgefallen, doch inzwischen weiß ich bescheid und klatsche ebenfalls Beifall.
Mark Haddons Held ist der 15-jährige Christopher. Dieser ist Autist und beschreibt die Welt aus seiner subjektiven Sicht. Das ist manchmal erschreckend, denn er ist ein ziemlicher Misanthrop und emotional kühl. Auf der anderen Seite ist es sehr erfrischend das Leben einmal aus einer alternativen Sicht zu sehen. Christophers Leben ist, zumindest für den im Buch erzählten Abschnitt, ein Krimi. Der Nachbarshund wird mit einer Mistgabel ermordet und Christopher, der Hunde mehr liebt als Menschen, will seinen Mörder finden. Doch das gestaltet sich sehr schwer aufgrund seiner sozialen Inkompatibilitäten…. Daraus resultieren komische, erschreckende und rührende Situationen, die Christopher der Wahrheit immer näher führen… Und ihn Dinge aufdecken lassen, die sein ganzes Leben verändern werden.
*Übrigens gehört auch dieses zu den tausend Büchern (bewußte Polemik), welche dem genialen englischen Titel eine verhunzte deutsche Version gegenüber stellen.*
Der Spiegel berichtete von einem Kunstherzen, dass von dem französischen Herzspezialisten Alain Carpentier und einem Forscherteam entwickelt wurde. Sehr futuristisch im Design und mit Elementen aus der Flugzeugtechnik versehen. Es besteht aus tierischem gewebe, Titan und Kunststoff. Das Herz kann sich an seinen Träger anpassen (über Sensoren wird u.a. der Blutdruck gemessen) und ist darüberhinaus mit einer Kunststoffmembran ummantelt, die den potentiellen Träger vor Abstoßungsreaktionen seines Körpers bewahren soll.
Überall auf der Welt warten zahlreiche Menschen auf ein Spenderherz. Sollte sich der Prototyp also im Menschenversuch bewähren (die Tierversuche verliefen bereits recht erfolgreich), wäre dies der nächste große medizinische Fortschritt.
Genaueres gibt es:
….. gibts zur Zeit hier: The Whispered World Demo
Die Geschichte: Der depressive Clown Sadwick wird von bösen Alpträumen geplagt und ist auch sonst nicht sehr glücklich in der Zirkuswelt. Gemeinsam mit seiner Raupe Spot stiehlt er sich eines Tages vom heimatlichen Familienzirkus davon und erfährt auf dem Weg die wahre Bedeutung seiner Alpträume. Das ist der Beginn seines persönlichen, großen Abenteuers.
Da mir „Edna bricht aus“ schon über alle Maßen zugesagt hatte, sowohl humortechnisch als auch optisch und vom Spielspaß her, habe ich mich mal an „The Whispered World“ aus dem Hause Daedalic herangetraut und war angenehm überrascht. Ich muss ja zugeben, dass mich die Grafik in den Promosachen zum Spiel nicht überzeugt hatte – genauer, der Zeichenstil. Allerdings passt das alles so gut zusammen, wenn man erstmal im Spiel ist, dass man es sich kaum anders vorstellen kann. Wieder ein sehr liebevoll gezeichnetes, schön böshumoriges Point & Click Adventure.
Ich bin begeistert…

Sönke Wortmann ist ja sonst eher für Fussballmärchen und andere Männerangelegenheiten zuständig. Diesmal wagte er sich allerdings in sehr feministische Gefilde und verfilmte das Buch „Die Päpstin“ von Donna Woolfolk Cross. Diese verarbeitet ja bekanntlich die Legende um eine mögliche Päpstin Johanna in einen reißerischen, historischen Roman. Dabei bediente sie sich ähnlicher Elemente der Verschwörungstheorie, welche auch Sakrileg oder illuminati zu Welterfolg verhalfen.
Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch in früher Jugendzeit (ca. mit 12 oder so) auch gelesen habe. An und für sich war es auch ganz unterhaltsam, wenn es auch wahrscheinlich meinem heutigen Geschmack nicht mehr entsprechen würde.
Der Film allerdings kam sehr unmotiviert daher. Neben überkitschter Storyline (ACHTUNG SPOILER) wie dem zeitgleichen Sterben der Protagonistin und ihres Geliebten mit schnittigen Hin- und Herblenden, war ein Herunterrattern der Geschichte angesagt. Sehr unmotiviert! Die Schwerpunkte, die Sönke Wortmann dabei setzte, klangen wie ein überzeichnetes Emanzipationsmärchen. Und wäre Johanna Wokalek nicht eine derart interessante Schauspielerin (ach, auch sie konnte nicht viel ausrichten) und meine Mutter nicht anwesend gewesen, dann hätte ich wohl vorzeitig fluchartig den Kinosaal verlassen und mir das zuckertriefender, tränendrüsenpressende Ende erspart….
Dazu fällt mir nur ein, eine bekannte Zeitung zu zitieren: Wie Abbitte nur besser! (Meine Meinung zu Abbitte war nicht besser, trotz der großartigen Saoirse Ronan…)
Wie gut, dass es die sogenannten Higgs-Bosons gibt – Elementarteilchen, welche den anderen Materiebausteinen ihre Masse verleihen. Gäbe es sie nämlich nicht, würde unweigerlich das LHC in Cern in Betrieb genommen werden und das würde zu einigen physikalischen Unmöglichkeiten führen. Klingt abstrus? Klingt nach Terminator oder Zurück in die Zukunft?
Ganz unrecht habt ihr damit nicht. Vielleicht waren die Forscher, die dies behaupteten auch große Zeitreisen-Science-Fiction-Freunde, aber der Grund für die Theorie von Holger Bech Nielsen und Masao Ninomiya war das sicherlich nicht. Denn im Prinzip sagen die beiden Wissenschaftler nur, dass die gesuchten Teilchen (Higgs-Bosons) die Eigenschaft haben sollen, sich nicht entdecken lassen zu wollen und daher das LHC sozusagen aus der Zukunft boykottieren. Das soll auch schon, so wird gemunkelt, dem Superconducting Supercollider (SSC) in den Neunzigern den Gar ausgemacht haben. Dieser wurde nämlich auch schon mit dem Ziel konstruiert diese geheimnisvollen, aber scheuen Teilchen aufzuspüren.
So berichtete es zumindest die Zeit mit dem reißerischen Titel :

Ein Weihnachtsgeschenk: The saga continues… Zwischen dem 22. und 28. Dezember dürfen sich zumindest in den englischsprachigen Teilen der Welt die Family Guy Fans freuen. In Deutschland muss man mal wieder warten. Diesmal wird (logischerweise) „das Imperium schlägt zurück“ adaptiert und in familyguyscher Mentalität aufbereitet. Sicherlich wieder ein kurzweiliges Vergnügen…
Und wie es zum Titel kam, erfährt man hier:



Matt Damon ist für seine eindrücklichen Charakterdarstellungen bekannt. Er hat dieses typische Allerweltsgesicht, dass mit jeder Rolle verschmilzt. Gerade deswegen ist „The Good Shepherd“ eine interessante Charakterstudie geworden. Und das ist wichtig, denn in dem Film passiert sonst wenig.
Edward Wilson hat als Kind den Selbstmord seines Vaters miterleben müssen. Schon damals verhielt er sich sehr ehrenhaft und verbarg den Abschiedsbrief seines Vaters, um seine Familie vor der Wahrheit zu schützen. So blieb der Tod seines Vaters ein Unfall. Im Prinzip bezeichnet das den Charakter des Edward Wilson. Sein Leben scheint an ihm vorbei zu ziehen. Jede Entscheidung, die er trifft ist die Richtige. Er ist eben der gute Hirte. Kein Wunder, das ein derartiger Charakter am besten vor den Hintergrund des Aufbaus des amerikanischen Geheimdienstes plaziert wird.
Man darf bei diesem Film, übrigens Robert de Niros zweiter Film als Regisseur, keinen hohen Spannungsboden erwarten. Er ist, obwohl er als Thriller deklariert wird, eher eine Studie über die symbiotische Beziehung eines Mannes mit seinem Beruf und den damit verbundenen Grundsätzen. Dass er dafür sein persönliches Glück, das Glück seines Sohnes und auch gute Freunde opfern muss, ist dann schon fast erwartungsgemäß. Edward Wilson ist den ganzen Film über kein Sympathieträger. Er wirkt stets fern und manchmal fast verachtenswert. Das macht den Film aber gerade auch so herausfordernd. eine Herausforderung im Sinne von: Man braucht für die 167 Minuten viel Durchhaltevermögen. Dafür wird man mit Matt Damons brilliantem Spiel entlohnt.
Da momentan die Frankfurter Buchmesse tobt (Ich hoffe sie tobt und liefert viel Diskussionsstoff.), möchte ich hier ein kleines Filmchen zur Buchkunst vorstellen, was gerade auf der FAZ Seite von mir entdeckt und verschlungen wurde. Buch und Design liegen hier nicht allzu weit auseinander….
Hier geht es lang: Buchkunst auf der Messe
